Generalversammlung 2010

Südkurier

Angelika Sedlak weiter an der Spitze

Blumberg Musikalisch ist die Blumberger Stadtkapelle eine Klasse für sich. Dies ist nicht nur auf motivierte und engagierte Musiker zurückzuführen, sondern auch auf ein  funktionierendes und agierendes Vorstandsteam. Seit acht Jahren steht  Angelika Sedlak jetzt an der Spitze des Vereins – und ihr wurde bei der  Hauptversammlung gestern Abend erneut einstimmig das Vertrauen  ausgesprochen. Bis auf Schriftführerin Susi Freitag, neu Diana Greitmann, bleibt das Führungsteam zusammen. Bürgermeister Markus Keller, der die Wahlen leitete, brachte es auf den Nenner: “Intakter Verein, erfolgreicher Verein. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.”

Ein anstrengendes und aufwändiges aber auch  erfolgreiches Jahr resümierte Angelika Sedlak und bescheinigte ihren Musikern eine gute Kondition. “Es war toll mit euch die schönen  Auftritte zu erleben”, meinte Dirigent Michael Jerg. “es hat immer Spass  gemacht.” Mit 76 Prozent Probenbesuch nähern sich die Musiker langsam  der Wunschgrenze ihres Dirigenten. Jerg wünschte sich auch mehr Pünktlichkeit, den sorgsamen Umgang mit den Notenwerken und einen respektvollen Umgang untereinander. “Um unser hohes Niveau zu halten müssen wir alle an einem Strang ziehen.”

Gruppenfoto

Das Führungsteam der Stadtkapelle um die Vorsitzende Angelika Sedlak (vorne mitte) und mit Bürgermeister Markus Keller (links).

Ihre “letzten Worte” als Schriftführerin verpackte Susi Freitag ein interessantes Aktivitätenpaket voller Witz. 39 Mal packten die Stadtkapellenmusiker dabei ihre Instrumente aus und auch die Geselligkeit kam nie zu kurz. Finanzminister Gerd Feederle beeindruckte nicht nur die Vereinsmitglieder mit einem Gewinn, sonder  auch den Bürgermeister. “Die Stadtkapelle hat mehr Geld wie die Stadt” Zum Abschluss einer zügigen Versammlung kündigte die neue-alte Vorsitzende ein “etwas anderes” Frühjahrskonzert an – mit Wein und Schokolade.

Mit super  Probenmoral

Für die Bläserjugend begrüßte der Vorsitzende Werner Vogt auch zahlreiche Nachwuchsmusiker. Er lobte deren Engagement und hatte für die besten Probenbesucher (über 90 Prozent) Henrik Happle, Sabine Schmieder, Lena Hettich, Yvonne Storsberg, Anja Müller und Nicole Gleichauf ein Geschenk parat. “Bei den Klingenden Tagen hat die Bläserjugend ihr Leistungsvermögen unter Beweis gestellt”, so Vogt.

Der musikalische Leiter Michael Jerg, der an diesem Abend schneebedingt das erste Mal seit 23 Jahren bei einer Probe gefehlt hatte, bezeichnete Musikschule und Bläserjugend als lebendige Einrichtung, die inzwischen auch in den Stadtteilen Anerkennung und Zuspruch findet. “Die  Zusammenarbeit mit den Musikvereinen funktionierte hervorragend”, so  Jerg. Die Nachwuchsmusiker beweisen ihr Können bei zahlreichen  Vorspielen vor großem Publikum und beim Erwerb der Leistungsabzeichen.

Schriftführerin Melanie Kindler ging detailliert und humorvoll auf die Aktivitäten ein. Ein besonderes Erlebnis war sicher das Konzert auf der Mainau. Erfolgreich verlief auch das Doppelkonzert mit dem Schwalbenorchester in Hondingen. Einen leichten Gewinn wies Kassierer Gerd Feederle aus. Ein Highlight 2010 ist das Konzert mit der Knabenkapelle Schaffhausen. .

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